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Magenbitter - Albrecht Spezial Wermut-BRAKEN

Mildwürzigen Magenbitter: Albrecht Spezial Wermut-BRAKEN

Magenbitter - Albrecht Spezial Wermut-BRAKEN

Mildwürziger Bittertropfen aus dem Lipperland

Walter und Ursula Albrecht geben Rezeptur des mildwürzigen Magenbitter weiter. Der bittertropfen „BRAKEN“ wird jetzt vom Hause Schöttker vertrieben.

Die ohnehin schon große Angebotspalette der einzigen lippischen Qualitäts-Spirituosen-Destillerie Schöttker im Lemgoer Rembken ist damit um noch eine Attraktion erweitert worden. Die Rede ist von einem mildwürzigen Bittertropfen, den Walter und Ursula Albrecht bisher hergestellt und vertrieben haben. Ein Tröpfchen, mit getrockneten Zweigen des echten Wermuts hergestellt, den viele Lipper seit Jahrzehnten zu schätzen wissen – besonders nach einem guten Essen.

Zur Geschichte: 1965 hatten Walter, Christel und Mutter Gertrud Albrecht die Gaststätte„Zur Nachtigall“ an der Hamelnerstraße in Lemgo von der Familie Döring übernommen. „Der Magenbitter Braken wurde damals unter der Theke gehandelt, wie das auch in so viele Apotheken mit Tröpfchen aus der Selbstherstellung gemacht wurde“, erzählt Ursula Albrecht.

Der Name Braken kommt aus dem Lippischen und heißt Strauch oder Zweig. Dieser Strauch ist auch in der Braken-Flasche vorhanden als Wermut-Strauch, der heute noch im Garten der Familie Albrecht wächst. Dieser Strauch gibt dem Braken den herben, bitteren Geschmack, der sich wohltuend für den Magen auswirkt.

1975, als der Pachtvertrag mit der „Nachtigall“ ausgelaufen war, sind Walter und Ursula Albrecht nach Schieder gezogen, wo sie die Bahnhofsgaststätte übernahmen, Da zu der Zeit kein Nachfolger für die „Nachtigall“ gefunden wurde, haben die Albrechts den Braken mit nach Schieder genommen, wo ihn Walter dann beim Amtsgericht Blomberg angemeldet hat. Der Patentanwalt Christoph Kayser, zu der Zeit in Hamm tätig, hat dann das Warenzeichen Braken beim Patentamt in München angemeldet.

Seit 1980 betreiben die Eheleute Albrecht keine Gaststätte mehr und haben sich auf Herstellung und Handel des Brakens spezialisiert. Walter Albrecht hat sehr viel Zeit und Mühe investiert, den Braken in Hotels und Gaststätten bekannt zu machen. Nach jetzt 30-jähriger Tätigkeit ist dabei auch so manche gute Bekanntschaft und Freundschaft entstanden.

Da Walter Albrecht zwischenzeitlich erkrankt ist, mussten die Eheleute aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen die Herstellung und den Vertrieb aufgeben, was beide sehr bedauern.

In der Firma Schöttker haben die Albrechts aber nun einen würdigen Partner gefunden, der sich bereit erklärt hat, den Braken nach dem Traditionsrezept im Namen der Albrechts weiter zu führen.

„Wir wünschen uns, dass der Braken jetzt wieder vielen Gaststätten und Hotels zugeführt wird und noch vielen Menschen gesundheitliche Zufriedenheit bereitet“, so die Albrechts. Der Familie Schöttker wünschen sie viel Erfolg beim Verkauf des Brakens.

Also: wer den Tropfen probieren möchte, der sollte seine Schritte ins Rembken lenken und sich bei der Firma Schöttker eindecken. Aber auch schon einige Lemgoer-Supermärkte haben den Braken in ihr Sortiment aufgenommen. Na dann: „Wohl bekomm`s!“

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