Kristalliköre
Kristalliköre sind Liköre, die Zuckerkristalle enthalten. Das Gelingen der einwandfreien Kristallbildung hängt weitgehend vom Reinheitsgrad des verwendeten Zuckers (Kandis) ab, ebenso wie auch ein ganz bestimmtes Verhältnis zwischen der verwendeten Zuckerlösung und der Spritmenge. Die Tatsache, daß die Kristallbildung den Hersteller zuweilen nicht befriedigt, hat zu der Feststellung geführt, den Kristallisationsprozeß auf der Flasche und die Likörfertigstellung voneinander zu trennen. Man geht dabei von einem neutralen, aromalosen Grundlikör aus, der also nur aus Zucker, Wasser und Sprit besteht, aber noch keine aromagebenden Zutaten enthält. Erst wenn die Kristallbildung zur Zufriedenheit ausgefallen ist, wird der eigentliche Likör mit allen Ingredenzien unter Mitverwendung des aus den Flaschen wieder entfernten Grundlikörs zusammengestellt.Die Kristallisation erfolgt so langsam wie möglich. Sie soll erst dann einsetzten, nachdem die Flaschen gefüllt in Ruhe stehen, damit sich schöne, glitzernde Kristalle an möglichst vielen Stellen der Flasche bilden. Unregelmäßige Unterbrechungen sind oft nicht unerwünscht, weil man durch diese Lücken auf die gegenüberliegende Kristallfläche hindurchblicken kann und die letztere auf der Oberfläche meist einen schöneren Eindruck macht als auf ihrer nach außen gekehrten Unterseite.
Kristalliköre sind Liköre, die Zuckerkristalle enthalten.
Das Gelingen der einwandfreien Kristallbildung hängt weitgehend vom Reinheitsgrad des verwendeten Zuckers (Kandis) ab, ebenso wie auch ein ganz bestimmtes Verhältnis zwischen der verwendeten Zuckerlösung und der Spritmenge.
Die Tatsache, daß die Kristallbildung den Hersteller zuweilen nicht befriedigt, hat zu der Feststellung geführt, den Kristallisationsprozeß auf der Flasche und die Likörfertigstellung voneinander zu trennen. Man geht dabei von einem neutralen, aromalosen Grundlikör aus, der also nur aus Zucker, Wasser und Sprit besteht, aber noch keine aromagebenden Zutaten enthält. Erst wenn die Kristallbildung zur Zufriedenheit ausgefallen ist, wird der eigentliche Likör mit allen Ingredenzien unter Mitverwendung des aus den Flaschen wieder entfernten Grundlikörs zusammengestellt.
Die Kristallisation erfolgt so langsam wie möglich. Sie soll erst dann einsetzten, nachdem die Flaschen gefüllt in Ruhe stehen, damit sich schöne, glitzernde Kristalle an möglichst vielen Stellen der Flasche bilden.
Unregelmäßige Unterbrechungen sind oft nicht unerwünscht, weil man durch diese Lücken auf die gegenüberliegende Kristallfläche hindurchblicken kann und die letztere auf der Oberfläche meist einen schöneren Eindruck macht als auf ihrer nach außen gekehrten Unterseite.
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