Chartreuse
Ein international bekannter Name unter den Kräuterlikören ist der französische Chartreuse.
Ein international bekannter Name unter den Kräuterlikören ist der französische Chartreuse.
Für den Chartreuse-Likör werden 130 verschiedene Heilkräuter und Würzpflanzen, wie Arnika, Angelika oder Thymian, Melisse, Muskat, Pfefferminz, Gewürznelke, Tannenknospe u.a. benötigt, die zum großen Teil aus dem bewaldeten Bergmassiv in der Nähe von Grenoble stammen.
Nur drei Mönche des Klosters, das heute Saint-Pierre de Chartreuse heißt, kennen jeweils das Rezept. Auch die für den Alkohol benötigten Weine werden von den Mönchen selbst angepflanzt.
Der kräftige grüne Chartreuse, das "grüne Feuer", wurde 1832 während der Choleraepidemie in Frankreich als Heilmittel verwendet. Er soll außerdem verdauungsfördernd sein.
Der gelbe Chartreuse ist süßer und milder. Beide reifen rund fünf Jahre in großen Eichenfässern zum exquisiten Bouquet heran.
Der Alkoholgehalt beträgt beim grünen Chartreuse 55 % vol, bei der gelben Variante 43 % vol.
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